UMWELT

Wie wir die Ozonschicht schützen können

Schon in den 1980er Jahren stand der Kampf gegen das Ozonloch auf dem Plan von Klimaschützern. Das Thema ist damit nicht neu, aber trotzdem noch immer aktuell. Im Jahre 1987 wurde das Montreal-Protokoll unterschrieben, in dem eine der ozon-schädlichsten Substanzen verboten wurde, die es gibt: FCKW. Doch wie sieht die Situation heute aus? Wo gibt es heute ein Ozonloch? Welche Maßnahmen wurden bereits ergriffen, und welche Schwierigkeiten bleiben dennoch bestehen? Werfen wir einen Blick auf die Entwicklung dieses wichtigen Themas. 

Worin liegt das Problem mit der Ozonschicht?

Die Ozonschicht liegt in der Stratosphäre. Hier trifft die UV-Strahlung der Sonne auf und bildet unter chemikalischen Vorgängen ein Gas, nämlich Ozon. Das Ozon bildet eine Schicht und schützt uns damit vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne, die sonst ungehindert auf die Erde durchdringen könnten.

Doch die Ozonschicht wird durch menschliche Einflüsse immer dünner und verliert an Kraft. In der Vergangenheit haben problematische Substanzen, unter anderem FCKW, dazu geführt, dass das Ozon angegriffen wird. Auch das Klima kann die Ozonschicht beeinflussen, weshalb es so grundlegend ist, sich klimaschonend zu verhalten, um die Atmosphäre nicht unnötig durcheinander zu bringen. Kann sich jedoch bei einer dünnen Schicht nicht ausreichend neues Ozon bilden, wird diese immer schwächer.

Bisher ist diese Situation meistens noch gut ausgegangen, doch vermutlich wird es bei unserer Lebensweise irgendwann soweit kommen, dass der Verlust unumkehrbar ist. 

Das große Problem an einem Ozonloch ist also, dass UV-Strahlen zu uns gelangen, die für unsere Haut gefährlich sein können, beispielsweise können sie Hautkrebs oder andere Erkrankungen auslösen. Auch ökologische Systeme und Pflanzen sind von UV-Strahlung betroffen. Und da alle Systeme und Kreisläufe miteinander zusammenhängen, kann es zu schwerwiegenden Problemen kommen, die alle betreffen. Was kann man tun, um die Ozonschicht zu schützen?

Was kann man selbst zum Schutz der Ozonschicht tun?

Es gibt einige Dinge, die man selbst tun kann, um die Ozonschicht zu schützen. Vielleicht denkst du, dass du allein nicht viel ausrichten kannst, doch wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, kann man vieles bewirken.

Ganz wichtig ist, dass du keine Geräte mehr benutzt, die noch immer FCKW enthalten. Vor allem alte Kühlschränke können davon betroffen sein – diese musst du unbedingt fachgerecht entsorgen bzw. entsorgen lassen. Auch andere Chemikalien schaden der Ozonschicht, beispielsweise Halogenkohlenwasserstoff, das in Feuerlöschern enthalten sein kann. Diese müssen ebenfalls professionell entsorgt werden. Tatsächlich gibt es auch Baustoffe und Möbel, die eine problematische Substanz enthalten können, nämlich Brommethyl. Wenn z.B. Holz hiermit behandelt wurde, entsteht Bromin, was genauso für den Abbau der Ozonschicht verantwortlich ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, weniger oder am besten kein Fleisch zu essen. Denn in der Tierzucht entsteht massenweise Distickstoffmonoxid, was zu einem wesentlichen Teil enorm ozon-schädlich ist.