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Wie Kryptowährungen die Umwelt beeinflussen

Mittlerweile haben Kryptowährungen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung noch nicht allzu viel damit anfangen kann und die meisten wohl immer noch lieber Merkur online spielen oder sich im Netz ihre Lieblingsvideos ansehen, ist von Kryptowährungen immer häufiger die Rede. Wir wollen uns heute dem Umweltaspekt widmen, der mit dem Schürfen von Kryptowährungen verbunden ist. Viele Kritiker schimpfen, dass beispielsweise der Bitcoin viel zu viel Energie verbraucht und daher keine zukunftsorientierte Währungs-Lösung sein kann. Doch ist das die einzige Wahrheit? Oder steckt noch mehr dahinter?

Unterschiedliche Ansätze und Verfahren je nach Coin

Zuerst einmal ist nicht jede Kryptowährung gleich. Es gibt so einige Unterschiede, auch was das sogenannte “Mining” angeht. Daher kann man auch nicht grundsätzlich davon sprechen, dass Kryptowährungen die Umwelt zerstören. Denn manche Coins, wenden ein Proof-of-Stake-Verfahren an, bei dem der Energieverbrauch deutlich geringer ist als bei anderen. Wählt man eine solche Währung, ist man also ressourcenschonend dabei.

Auf der anderen Seite wird nach und nach dafür gesorgt, dass die Energie, mit der die Währungen geschürft werden, aus nachhaltigen und umweltschonenden Quellen stammt. Ein aktuelles Beispiel ist El Salvador – ein Land, das Bitcoins schon als Landeswährung akzeptiert hat.

In El Salvador wird für das Schürfen der Bitcoins landeseigene Vulkanenergie verwendet – wenn das mal keine praktische Nutzung dieser enorm energiereichen Quelle ist! 

Alltägliche Energiefresser viel schädlicher

Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass es deutlich schädlichere und vor allem unnötige Energiefresser gibt, die jeder von uns kennt. Beispielsweise verbrauchen alle elektronischen Geräte im Stand-By-Modus deutlich mehr Energie als das Schürfen von Kryptowährungen. Und man wird wohl davon ausgehen, dass ein Großteil der Menschen ebenfalls keine grüne Energie für ihre Geräte verwendet…

Doch wie so oft gibt es Kritiker, die Aspekte wie diese nicht anerkennen wollen. Viele Menschen, die das System und die Technik hinter Kryptowährungen nicht verstehen, versuchen daher Argumente zu finden, um diese abzuwerten und als nicht zukunfts-gemäß abzuschreiben. Wer sich für Kryptowährungen interessiert und sich damit auseinandergesetzt hat, wird schnell herausfinden, dass es auch nachhaltigere Währungen gibt, die durchaus Potenzial haben, sich zu entfalten und eine große Rolle auf dem wachsenden Markt einzunehmen. Einige umweltfreundliche Coins möchten wir dir deshalb vorstellen, wenn du dich damit beschäftigen möchtest.

Beispiele umweltfreundlicher Coins, die Ressourcen schonen

In diesem Abschnitt möchten wir dir zeigen, dass es auch Kryptowährungen gibt, die weniger Energie verbrauchen, weil sie häufig mit einem Proof-of-Stake Verfahren funktionieren.

Eine ideale Währung in dieser Kategorie ist Ripple. Ripple ist relativ sparsam und nutzt einen anderen Mechanismus als Bitcoin. Dadurch ist auch die benötigte Rechenleistung niedriger und schont Ressourcen.

Auch Polkadot ist eine Währung, die umweltfreundlich unterwegs ist und eine optimierte Interaktion innerhalb der Blockchain bietet.

IOTA ist eine weitere Währung, die zwar derzeit noch über einen Konsensmechanismus läuft, doch schon in naher Zukunft weitere Mechanismen nutzen soll und damit weitgehend weniger Energie verbrauchen wird als vergleichbare Währungen. Wenn du dich also mit dem Thema auseinandersetzt, wirst du tolle Beispiele nachhaltigerer Kryptowährungen finden, die eine praktische und schonende Alternative zum oft kritisierten Bitcoin sein können.